Jun 26, 2026

Hochautomatisierte Holzverarbeitung – und die Sicherheit dahinter

Publiziert
26.6.2026

Hochautomatisierte Holzverarbeitung – und die Sicherheit dahinter

Wo Schweizer Rundholz verarbeitet wird, entsteht mehr als nur ein Produkt. Bei der Tschopp Holzindustrie AG in Buttisholz wird Holz als wertvolle Ressource konsequent genutzt: Aus Rundholz entstehen Schalungsplatten, anfallende Resthölzer werden zu Holzpellets, Wärme und Ökostrom weiterverarbeitet. Ein durchdachter Kreislauf – und ein eindrückliches Beispiel dafür, wie moderne Holzindustrie heute funktioniert.

Tschopp zählt zu den bedeutenden und modernen Unternehmen der Schweizer Holzindustrie. Als Familienbetrieb in dritter Generation verbindet das Unternehmen langjährige Erfahrung mit laufender Weiterentwicklung. Besonders sichtbar wird das in der hochautomatisierten Verarbeitung: Anlagen, Fördertechnik, Silos, Steuerungen und Kontrollsysteme greifen ineinander, damit aus Holz ein hochwertiger, verlässlicher Energieträger entsteht.

Ausgangslage: Langjähriger Bestandskunde – erstmals portraitiert

Tschopp Holzindustrie AG setzt bereits seit vielen Jahren auf Uepaa. Umso mehr freut es uns, diesen langjährigen Bestandskunden nun erstmals in einem Portrait vorzustellen. Denn gerade in einem Betrieb wie diesem zeigt sich sehr deutlich, weshalb digitale Sicherheitslösungen im industriellen Alltag einen echten Mehrwert schaffen.

Die Pelletproduktion ist topmodern und hocheffizient. Verarbeitet wird naturbelassenes Restholz in Form von Sägemehl, Hackschnitzeln und Hobelspänen – aus dem eigenen Betrieb sowie von externen Schweizer Sägewerken. Daraus entstehen Holzpellets, die schweizweit als CO₂-neutraler, einheimischer und effizienter Energieträger eingesetzt werden.

Was nach einem klar strukturierten Prozess klingt, ist im Alltag ein komplexes Zusammenspiel von Technik, Materialfluss und Überwachung. Gerade in hochautomatisierten Anlagen verschieben sich die Aufgaben: Mitarbeitende stehen nicht mehr überall direkt an der Maschine, sondern überwachen Prozesse, kontrollieren Anlagen, beheben Störungen und führen Kontrollgänge durch.

Herausforderung: Wenn Automatisierung nicht weniger Verantwortung bedeutet

Automatisierung erhöht Effizienz, Präzision und Prozesssicherheit. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an die Arbeitssicherheit. Denn dort, wo Anlagen rund um die Uhr laufen, wo grosse Hallen, technische Bereiche, Silos, Förderanlagen oder Lagerzonen im Einsatz sind, arbeiten Mitarbeitende nicht immer in direkter Sicht- und Rufweite.

Alleinarbeit kann dabei schnell Teil des Alltags werden: bei Kontrollgängen, bei Störungen, bei Wartungsarbeiten oder in Bereichen der Pelletproduktion, in denen nicht permanent mehrere Personen gleichzeitig vor Ort sind. Genau dann ist entscheidend, dass Mitarbeitende im Ernstfall nicht auf sich allein gestellt bleiben.

Denn Sicherheit endet nicht dort, wo Prozesse automatisiert sind. Im Gegenteil: Je komplexer und verteilter ein Betrieb arbeitet, desto wichtiger wird eine zuverlässige Absicherung der Menschen, die diese Prozesse betreuen.

Lösung: Uepaa als digitale Absicherung im industriellen Alltag

Mit der Uepaa App werden Mitarbeitende bei Alleinarbeit digital abgesichert – unabhängig davon, ob sie sich in der Produktion, im Lager, bei Kontrollgängen oder in technischen Bereichen befinden. Die Lösung unterstützt genau dort, wo klassische Sicht- und Rufweite nicht mehr ausreichen.

Konkret bedeutet das:

– Digitale Totmann-Funktion nach Suva 44094
– Digitale Kameradenhilfe vor Ort
– Alarmierung auch bei Alleinarbeit und ausserhalb direkter Sicht- und Rufweite
– 100% Bring Your Own Device (BYOD)
– Entwickelt und betrieben in der Schweiz, SWISS LABEL 🇨🇭

So wird aus einer bestehenden Verantwortung ein klarer, digital unterstützter Sicherheitsprozess. Mitarbeitende können ihre Aufgaben selbständig wahrnehmen – mit der Gewissheit, dass im Ereignisfall Hilfe ausgelöst und organisiert werden kann.

Fazit: Moderne Holzindustrie braucht moderne Sicherheitsprozesse

Die Tschopp Holzindustrie AG zeigt eindrücklich, wie konsequente Ressourcennutzung, Automatisierung und Schweizer Produktion zusammenspielen. Vom Rundholz über Schalungsplatten bis hin zu Pellets, Wärme und Ökostrom entsteht in Buttisholz ein industrieller Kreislauf, der auf Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Gleichzeitig zeigt dieses Beispiel auch: Hinter jeder automatisierten Anlage stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Sie überwachen, kontrollieren, warten und greifen ein, wenn es nötig ist. Oft selbständig. Oft allein unterwegs. Genau deshalb gehört die Absicherung von Alleinarbeit fest zu einer modernen Sicherheitskultur.

Ein grosses Dankeschön an das Team der Tschopp Holzindustrie AG für das langjährige Vertrauen in Uepaa.

Bilder: Tschopp

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